Alkoholfrei werden: 3 einfache Schritte in ein Leben ohne Alkohol

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🎙️ In dieser Folge zeige ich dir drei einfache Schritte, mit denen du dich dauerhaft vom Alkohol lösen kannst – nicht durch mehr Disziplin, sondern durch einen neuen Blick auf dein Leben.

Du erfährst:

💛 warum die Alkoholillusion viele Menschen festhält 💛 weshalb Willenskraft allein oft nicht ausreicht 💛 warum eine klare Entscheidung so befreiend sein kann 💛 wie neue Rituale und Routinen dein alkoholfreies Leben stabil machen 💛 und weshalb Freiheit dort beginnt, wo Verzicht endet

Transkript anzeigen

00:00:00: Warum ist es so schwer mit dem Trinken aufzuhören?

00:00:05: Diese Frage habe ich mir ganze sieben und dreißig Jahre lang gestellt.

00:00:09: So lange war Alkohol ein Teil meines Lebens, bis ich mich vor vier Jahren endlich von ihm getrennt habe.

00:00:19: Damals dachte ich immer Ich sei einfach zu schwach Nicht diszipliniert genug nicht konsequent genug Aber heute weiß ich Das war nicht die Wahrheit.

00:00:31: Ich bin nur immer wieder einen Weg gegangen, der nicht funktioniert hat!

00:00:37: Heute zeige ich dir drei einfache Schritte mit denen du dich vom Alkohol lösen kannst ohne dich dabei ständig wie im Verzicht zu fühlen.

00:00:48: Diese drei Schritte waren auch mein Ausweg aus sieben und dreißig Jahren Alkohl Und Sie haben inzwischen auch vielen Menschen geholfen die ich auf ihrem Weg begleiten durfte.

00:01:00: Ich wünsche mir von Herzen, dass sie auch für dich etwas verändern mögen!

00:01:05: Falls ihr uns heute zum ersten Mal begegnen, mein Name ist Eduardo Freundlinger.

00:01:11: Gemeinsam mit meiner Frau Natalie habe ich brustlos glücklich gegründet eine Community von Menschen, die sich für ein Leben ohne Alkohol entschieden haben.

00:01:23: wie immer spreche ich hier offen und ehrlich mit dir, auf Augenhöhe.

00:01:54: Dein Like und dein Abo helfen uns dabei, diesen Kanal weiter wachsen zu lassen.

00:02:01: So können wir noch mehr Menschen erreichen die sich gerade auf den Weg in ein alkoholfreies Leben machen!

00:02:09: Vielen herzlichen Dank für deine Unterstützung.

00:02:13: Und damit kommen wir direkt zur Schritt eins.

00:02:17: Ich habe in meinen sieben und dreißig Trinkjahren oft wirklich oft versucht weniger zu trinken oder ganz damit aufzuhören.

00:02:26: Und das hat meistens so lange gehalten wie Klebeband, auf einer feuchten Wassermelone.

00:02:33: Allein aus meinen gescheiterten Strategien könnte ich eine eigene Podcastfolge machen.

00:02:40: Strategie Nummer eins Rohre Willens Kraft Zähne zusammen beißen.

00:02:47: Zu sagen heute trinke ich nicht!

00:02:50: Ich bin doch ein erwachsener Mann!

00:02:53: Kann das kontrollieren?

00:02:56: Das funktionierte meistens ganz gut, bis das Leben nicht mehr so gut funktionierte.

00:03:03: Ein paar Lächte schlecht geschlafen, Stress mit der Partnerin, Rechnungen auf dem Tisch und dann noch ein Kunde, der abgesagt hat.

00:03:14: Plötzlich dachte ich jetzt hilft nur noch ein Glas!

00:03:19: Und um zwanzig Uhr lag ich auf der Couch Ein paar leere Flaschen neben mir.

00:03:25: Und das schlechte Gewissen arbeitete bereits an der Ausrede für den nächsten Morgen.

00:03:31: Willenskraft hatte es nicht gelöst, also Strategie Nummer zwei – Regeln!

00:03:39: Wenn Willens Kraft nicht funktioniert, brauche ich eben ein System.

00:03:44: Ich stell die Regeln auf, die ein Bundeskanzler kaum komplizierter hätte formulieren können….

00:03:52: Nur am Wochenende unter der Woche keine Gin Tonics, nie vor achtzehn Uhr.

00:03:59: Maximal zwei Gläser und dann saß ich da wie ein Buchhalter und rechnete aus welche Regeln noch dalt und welches mit ein wenig Verhandlungsgeschick umgehen konnte.

00:04:15: Freitag ist ein Feiertag also beginnt das Wochenende doch schon am Donnerstag!

00:04:20: Ein Radler ist doch kein richtiges Bier.

00:04:23: Heute gibt's was zu feiern, das ist eben eine Ausnahme!

00:04:28: Nein Regeln hatten es auch nicht gelöst.

00:04:31: Also Strategie Nummer drei Pausen.

00:04:35: Wenn ich das Trinken schon nicht ganz lassen kann dann mache ich eben zwischendurch einfach eine Pause.

00:04:41: Dann weiß ich wenigstens dass sich jetzt kontrollieren kann.

00:04:46: Meine erste bewusste Alkoholpause machte ich mit vierundzwanzig Jahren, da ich schon mit vierzehn Jahren zu trinken begonnen hatte lag zu diesem Zeitpunkt bereits ein ziemlich feuchtes Jahrzehnt hinter mir.

00:05:02: Die Gelegenheit dafür war perfekt!

00:05:05: Ich segelte mit einem Freund auf unserem alten Segelboot über den gesamten Atlantik.

00:05:13: Unser Kühlschrank funktionierte nicht und warmes Bier war nicht so mein Ding.

00:05:19: Also beschlossen wir, überhaupt keinen Alkohol mitzunehmen.

00:05:23: Nur so große fünf Liter Wasserflaschen.

00:05:27: Die verstauten wir unter den Bodenplatten in der Bilge – so nennt man den Keller eines Segelschiffs ungefähr!

00:05:36: Auf halbe Strecke zog ich eine dieser Flaschen hervor und sie war leer.

00:05:43: Dann die nächste und sie auch leer.

00:05:47: ein spitzes Metallteil ragte aus dem Rumpf Und durch die Wellen waren die Flaschen ständig darüber gerutscht und die meisten waren ausgelaufen.

00:05:58: Das war ein Schock, denn mitten auf dem Atlantik kannst du nicht einfach an der nächsten Tankstelle anhalten!

00:06:07: Kein Schiff weit am Breit kein Funkgerät keine Hilfe.

00:06:13: Also mussten wir unser restliches Wasser rationieren.

00:06:17: vierzehn Tage lang liten wir unter Durst und das wenige warme Wasser schmeckte außerdem noch nach Zahnpasta, weil mein Freund sich den Mund nach dem Zähne putzen direkt aus der Flasche spünte.

00:06:34: In diesen twenty-fünf Tagen trank ich keinen Alkohol – nein!

00:06:39: Aber ich dachte ständig daran.

00:06:41: Ich stellte mir immer wieder vor wie wir endlich in der Karibik ankamen, ein eiskaltes Bier nach dem anderen in mich hineinkippte.

00:06:56: Ich war also nicht wirklich alkoholfrei, ich habe fünfundzwanzig Tage lang auf Alkohol gewartet und als wir endlich auf der Insel Greneda ankamen feierten umsoffen.

00:07:09: wir gefühlt eine Woche lang durch!

00:07:13: Die Pause hatte nicht dazu geführt dass sich danach weniger Trank.

00:07:19: im Gegenteil Ich hatte schließlich etwas nachzuholen.

00:07:24: Damals hielt ich Alkohol noch für einen unverzichtbaren Teil meines Lebens, für meinen besten Kumpel.

00:07:31: Mit Ende vierzig und Anfang fünfzig sah das schon anders aus – da hatte dieser vermeintliche Freund längst sein wahres Gesicht gezeigt!

00:07:44: Ich wusste inzwischen, Alkohl löste kein einziges Problem meines Liebens Aber er verursachte einen großen Teil davon.

00:07:53: Ich wollte etwas verändern, aber ich wusste nicht wie.

00:07:58: Willenskraft hatte nicht funktioniert.

00:08:01: Regeln hat den nicht funktioniert und Pausen hat der nicht funktioniert.

00:08:08: Vor Jahren machte ich eine Ausbildung zum Live-Coach Und etwa zu dieser Zeit unternahm ich an einem Wochenende mit meinem italienischen Freund Livio Eine Motorradtour.

00:08:21: Abends saßen wir in einem Restaurant, ich drank viel und Libio rauchte viel.

00:08:29: Er rauchten seit über vierzig Jahren und wollte unbedingt damit aufhören mit Willenskraft, mit Regeln, mit Pausen genau wie ich mit dem Alkohol.

00:08:40: dann sagte er plötzlich Eduardo wenn du es durch dein Coaching schaffst dass ich kein Verlangen mehr nach Zigaretten habe, dann zahle ich dir hunderttausend

00:08:54: Euro.".

00:08:55: Tja!

00:08:56: Mir fiel fast das Bier aus der Hand.

00:08:58: Echt jetzt, sagt ich?

00:09:00: Ja, kein Verlangen mehr nach Zigaretten zu haben wäre mir hundertausend Euro wert und ich dachte ja... Das wäre es mir beim Alkohol vermutlich auch wert wenn jemand einfach um die Ecke kommt und mir dieses verdaffte Verlangem aus dem Kopf nehmen könnte.

00:09:18: Ich war zwar ausgebildete Coach Aber ich hatte keine Ahnung, wie das gehen sollte.

00:09:24: Heute weiß ich es – zumindest beim Alkohol!

00:09:28: Denn irgendwann bekreff' ich etwas Entscheidendes.

00:09:33: Alle meine Strategien hatten eines gemeinsam Sie versuchten mich gegen den Alkohl zu verteidigen Mit Willenskraft mit Redeln und Pausen aber sie gingen allen davon aus, dass Alkohol etwas wertvolles ist.

00:09:52: Etwas so schönes und erstrebenswertes, das ich ihn widerstehen

00:09:57: muss.".

00:09:58: Und genau das war mein Denkspieler.

00:10:01: Mal ehrlich!

00:10:02: Wenn Alkohl wirklich so gut war wie ich fast vierzig Jahre lang geglaubt hatte, warum musste ich dann ständig gegen ihn ankämpfen?

00:10:11: Niemand entwickelt komplexe Strategien um sich vor einer Wanderung in der Natur zu schützen.

00:10:18: Niemand braucht Willenskraft, um nicht zu viel Wasser zu trinken.

00:10:23: Nein!

00:10:25: Niemand erstellt Regeln für den Konsum von frischer Luft.

00:10:29: und irgendwann kam die entscheidende Erkenntnis.

00:10:33: Alkohol gibt dir nichts?

00:10:36: Hör noch einmal hin!

00:10:38: Alkohl gibt dir nix.

00:10:40: Er nimmt dir vielleicht für kurze Zeit die Hemmung.

00:10:43: Er betäubt etwas, er macht etwas leiser aber er gibt dir nichts dazu!

00:10:50: Die Entspannung am Abend, die entsteht weil dein Arbeitstag vorbei ist und du dir Ruhe erlaubst der Spaß auf einer Feier, der kommt von den Menschen mit denen du zusammen bist das gute Essen.

00:11:06: Das schmeckt sogar noch besser, wenn dein Geschmackssinn nicht vom Wein betäubt ist.

00:11:13: Wenn Alkohol dir wirklich Entspannung Freude und Lebensqualität schenken würde, müsstest du nach all den Jahren doch der entspatteste glücklichste Mensch in deinem Umfeld sein – ich zumindest war das nicht!

00:11:30: Alkohl war meistens genau das Gegenteil von dem was ich in ihm sehen wollte.

00:11:38: Ich hielt ihn für Entspannung, aber er setzte meinen Körper unter Druck!

00:11:43: Ich hielte ihn für Belohnung – aber in Wahrheit bestrafte ich mich mit Kopfschmerzen, mit Lehre, mit Reue und Schuldgefühlen, mit verpassten Chancen oder mit verlorener Lebenszeit.

00:12:02: Darum frage ich dich, wofür willst du?

00:12:05: Du dich bestrafen, du hast doch nichts verbrochen.

00:12:09: Du hast diese Strafe nicht

00:12:11: verdient.".

00:12:12: Also hör bitte auf Alkohol als Belohnung zu betrachten und hör auf dich damit zu bestraffen!

00:12:19: Als ich verstanden hatte dass Alkohl nicht das war wofür ich ihn hielt passierte etwas Erstaunliches.

00:12:28: Ich hörte auf gegen ihn so kämpfen.

00:12:32: Ich musste mich nicht mehr von einem Freund trennen Ich hatte nur einen Lügner durchschaut.

00:12:39: und genau das ist Schritt eins.

00:12:42: Durchschau die Illusion!

00:12:44: Alkohol war nie dein Verbündeter, er hat dir nichts gegeben, dass nicht längst in dir oder in deinem Leben vorhanden war.

00:12:53: Und in dem Moment, indem du das wirklich erkennst beginnt auch das Gefühl von Verzicht zu verschwinden denn du verlierst nichts.

00:13:05: Du lässt nur etwas los, dass dir die ganze Zeit eingeredet hat.

00:13:11: Du würdest es brauchen und wenn du aktuell noch Schwierigkeiten hast, die Alkohol-Illusion zu durchschauen dann mach es doch gemeinsam mit uns in unserem Intensivprogramm Sieben Tage des Erwachens!

00:13:25: Du bekommst jeden Tag einen kurzen Impuls von mir und wir decken gemeinsam den Autobeloten in dir auf der dich immer wieder zum Glas führt.

00:13:37: Den Link dazu findest du in der Beschreibung.

00:13:41: und jetzt kommen wir zum zweiten Schritt.

00:13:43: Es gibt Millionen von Menschen, die ganz genau wissen das Alkohol ihnen nichts bringt und die trotzdem das nächste WM-Spiel mit einem Bier oder einem Glas Wein anschauen werden.

00:13:58: Dein Leben verändert sich erst wenn noch etwas dazukommt eine echte Entscheidung.

00:14:06: Und damit meine ich nicht mal schauen, wie es diesmal so läuft oder vielleicht schaffe ich es ein paar Wochen ohne?

00:14:18: Davon hatte ich in siebenunddreißig Jahren ungefähr fünfhundert Stück!

00:14:25: Ich rede von etwas anderem als ich.

00:14:27: am zwanzigsten Februar stammt das Wort endgültig noch nicht wirklich fest.

00:14:36: Ich lebte bereits seit einigen Monaten brustlos glücklich, aber wenn mich jemand darauf ansprach, sagt ich, ich trinke derzeit nichts fast so als müsste ich mich dafür entschuldigen dass sich mich nicht weiter vorsätzlich vergiften wollte.

00:14:55: Ein paar Monate später war ich in Österreich.

00:14:59: mein Schwager ist Hoppejäger.

00:15:01: Gemeinsam mit einigen Männern aus der Nachbarschaft halte ich ihm einen ungefähr dreihundert Kilo schweren Waffenschrank in den ersten Stock zu wuchten.

00:15:14: Als das Ding endlich dort oben stand und mir gefühlt ein paar Bandscheiben aus der wirbelsäulige Schossen waren, gab es zur Belohner ein Bier!

00:15:26: Mein Schwager hatte auch ein alkoholfreies Weißbier für mich im Kühlschrank.

00:15:32: Also alles gut?

00:15:34: Ich nahm den ersten Schluck, da fragte mich Wolfgang der neben mir saß machst du gerade nur eine Pause vom Trinkern oder ist das eine Entscheidung für immer?

00:15:48: diese Frage hatte mir bis dahin noch niemand so direkt gestellt und ehrlich gesagt Hatt ich mir selbst diese Frage auch noch nicht gestellt.

00:15:59: Was den Alkohol betraf, so liebte ich von Tag zu Tag?

00:16:04: Wolfgang kannte mich von einem Segeltüren rund um Mallorca – Ich war dort der Captain eines Charterships gewesen!

00:16:11: Er wusste also ziemlich genau wie viel ich damals trinken konnte.

00:16:17: Am Tisch saßen sechs Freunde und meine beiden Halbschwestern ….

00:16:22: Und plötzlich warteten alle… auf meine Antwort.

00:16:26: Bis dahin war es mir immer eher unangenehm gewesen, über meinen Alkoholverzicht zu sprechen – ich relativierte und rechtfertigte mich.

00:16:37: Manchmal erfand ich sogar Ausreden aber an diesem Tag kam die Antwort nicht aus meinem Kopf.

00:16:46: sie kam direkt aus meinem Herzen.

00:16:49: Ich sagte Mir geht es ohne Alkohl viel besser als mit Alkhol.

00:16:55: Deshalb habe ich für mich entschieden, keine mehr zu trinken.

00:16:59: Heute nicht, morgen nicht, nie

00:17:02: wieder.".

00:17:04: Damit war es zum ersten Mal wirklich ausgesprochen vor meiner Familie, vor meinen Freunden und vor allem von mir selbst – und für mich hatte das eine große Verbindlichkeit!

00:17:17: Wolfgang schaute mich an und sagte hey dass finde ich echt stark gratuliere.

00:17:23: die anderen nickten Und dieser Moment, der verschob etwas in mir.

00:17:29: Plötzlich fühlte ich mich nicht mehr wie ein Sonderling, nicht mehr als ein Außenseiter oder wie die Gaudibremse am Tisch.

00:17:36: Ich fühlten mich wie ein Mensch, der stark und entschlossen seinen eigenen Weg geht.

00:17:44: Danach war da etwas das sich lange nicht gekannt hatte.

00:17:48: Ruhe!

00:17:49: Die Tür war

00:17:50: zu.".

00:17:52: Ich musste nicht mehr jeden Tag neu darüber verhandeln, ob ich heute trinken würde.

00:17:57: Es war entschieden und genau hier liegt ein sprachlicher Unterschied, der in deinem Kopf alles verändern kann – nur ein kleines Wort!

00:18:09: Solange du sagst «ich darf nicht trinken», lebst du im Mangel wie ein hungriger Hund vor einem gefüllten Futternapf.

00:18:19: Du willst etwas?

00:18:21: Aber du darfst es nicht haben und das hält kaum jemand ewig durch.

00:18:26: Der Satz, der alles verändert ist ein anderer!

00:18:30: Ich muss nicht mehr trinken!

00:18:33: Hörst Du den Unterschied?

00:18:35: Ich darf nicht.

00:18:36: isst Verzicht, ich muss nicht.

00:18:39: mir isst Freiheit eine hundertprozentige Entscheidung mit – ich darf nicht.

00:18:46: im Kopf fühlt sich auch an wie ein hundert prozentiges Gefängnis Aber eine hundertprozentige Entscheidung mit, ich muss nicht mehr!

00:18:56: Im Herzen fühl sich an wie Befreiung.

00:19:00: Für mich steckt im Wort Entscheidungen auch das Wort Scheidung, denn genau so fühlt es sich an – Ich trennte mich endgültig vom Demon Alkohol.

00:19:12: Nicht weil ich auf etwas Schönes verzichten musste sondern weil ich verstanden hatte dass ich einen Betrüger vor die Tür setzte.

00:19:22: Und glaub mir, wenn du diese Entscheidung wirklich fällst fühl sie sich nicht wie ein Gefängnis an.

00:19:30: Sie fühlt sich an wie ein Aufatmen!

00:19:33: Denn zum ersten Mal seit Jahren oder vielleicht Jahrzehnten endet die ständige Verhandlung in deinem Kopf.

00:19:41: Darf ich?

00:19:42: Soll ich?

00:19:43: Wie viel ab wann?

00:19:45: nur heute?

00:19:46: Plötzlich ist es still Nicht weil du etwas verloren hast sondern weil du endlich nicht mehr kämpfen musst.

00:19:55: Und genau das ist Schritt zwei, die hundertprozentige Entscheidung in Freiheit leben zu wollen.

00:20:04: und damit kommen wir zum dritten und letzten Schritt!

00:20:08: Du hast die Illusion durchschaut, du hast eine endgültige Entscheidung getroffen und jetzt kommt der Schritt, der diese Entscheidung aus deinem Kopf in dein Leben bringt.

00:20:23: Den Schritt eins und zwei fanden vor allem, in deinem Denken statt.

00:20:27: Schritt drei findet in deinm Alltag statt!

00:20:31: Und ich sage dir ganz ehrlich wenn du diesen Schritt weglässt bekommst Du nach einiger Zeit ein Problem denn Dein Tag ist plötzlich voller Lücken der Feierabend trinkt er den Übergang von der Arbeit in den Abend markiert hat Der fehlt.

00:20:52: Das Glas Wein zum Essen fehlt, das Bier vor dem Fernseher fehlt, der Alkohol am Wochenende, der dir das Gefühl gegeben hat jetzt beginnt die freie Zeit fehlt und wenn du diese Lücke nicht bewusst mit etwas Neuem füllst steht der Dämon wieder vor der Tür und sagt siehst Du?

00:21:17: Da ist noch ein freier Platz.

00:21:19: lass mich rein Ich kümmere mich schon darum.

00:21:22: Schritt drei besteht deshalb aus drei Bausteinen.

00:21:26: Beginnen wir mit dem ersten, Rituale.

00:21:30: Ein Rituel markiert einen bestimmten Moment Feierabend Wochenende Entspannung Belohnung.

00:21:37: Früher hat Alkohol diese Momente für dich markiert.

00:21:41: Jetzt braucht es etwas Neues.

00:21:44: Das kann ein alkoholfreier Trink sein den du wirklich gerne trinkst nach einem langen Tag.

00:21:51: Ein Spaziergang, Musik kochen ein paar Minuten auf dem Balkon in denen du einfach nichts tun musst.

00:21:59: nicht jedes Ritual muss gleich dein gesamtes Leben revolutionieren.

00:22:05: es muss dir nur ehrlich gut tun und es sollte deinen Kopf sagen der tag ist vorbei jetzt darfst du loslassen Nicht aus einer Flasche, sondern auf eine Art die dich am nächsten Morgen nicht dafür bestraft.

00:22:22: Der zweite Baustein sind deine Routinen.

00:22:26: Rituale markieren einzelne Momente.

00:22:29: Routinnen tragen dein ganzes Leben!

00:22:32: Zum Beispiel eine Morgenroutine.

00:22:35: Bewegung Essen das dir Energie gibt Schlaf der nicht jeder Nacht vom Alkohol sabotiert wird Genau DIE Dinge für die mir früher oft die Kraft fehlte.

00:22:47: Bei mir leutete das erste Bier oder das erste Glas Wein häufig den Feierabend ein.

00:22:55: Das Problem dabei war nur, manchmal begann mein Feier Abend schon mittags.

00:23:02: Danach drank ich durch den Nachmittag und durch den Abend hindurch.

00:23:07: aber trotz meiner siebenunddreißig Trinkjahre gab es allerdings eine Grenze die ich niemals überschreiten wollte, nämlich morgens trinken.

00:23:20: Wenn du in Spanien früh in eine Cafeterie gehst siehst du sie manchmal schon um sieben Uhr.

00:23:25: am Driesen sitzen Bauarbeiter Handwerker Männern anzügen vor ihnen kein Milchcafé sondern Anis oder Cognac und das beruhigte mich so konnte ich mir sagen siehst Du!

00:23:41: So schlimm ist es bei mir doch gar nicht Der da, der dürbelt sich schon zum Frühstück.

00:23:46: Drei Brenndis rein!

00:23:49: Und ich trinke brav hier meinen Kaffee.

00:23:52: Dass ich morgens nichts drank war für mich der Beweis dass ich noch alles fest unter Kontrolle hatte.

00:23:59: Nein, der Vormittag war nie mein Problem.

00:24:02: Der Abend war mein Problem.

00:24:04: Als ich aufhörte zu trinken musste ich mich deshalb gerade am Anfang selbst schützen.

00:24:10: Ich musste meinen Alltag verändern Und weil ich ohnehin gerne gegen den Strom schwimme, habe ich die angenehmen Dinge meines Tages einfach nach vorne geholt.

00:24:22: So gehe ich morgens um acht Uhr ins Fitnessstudio.

00:24:26: danach gehe ich an den Strand.

00:24:28: Ich gehe nämlich, ich schwimme mehr und ich meditiere für eine Viertelstunde.

00:24:34: Anschließend genieße ich mit Natalie zu Hause einen langen Branche.

00:24:40: Früher begann mein Feierabend mit dem ersten Glas.

00:24:45: Heute beginnt mein Tag, mit Dingen für die es sich lohnt klar zu sein.

00:24:52: Danach arbeite ich oft bis spät in den Abend an Brustlos glücklich und bevor ich ins Bett gehe laufe ich noch einmal mit unserem Hund zum Strand.

00:25:03: Im Sommer liegen dort tagsüber hunderte Menschen herum aber um Mitternacht bin ich oft ganz allein.

00:25:10: Dann glitzert das Meer im Mondlicht, ich gehe noch einmal ins Wasser – zumindest im Sommer.

00:25:17: Ich schwimme eine Runde und lasse den Tag ruhig ausklingen.

00:25:22: Dabei zähle ich gedanklich all die Dinge auf für die ich an diesem Tag dankbar sein darf.

00:25:29: Danach gehe ich nach Hause und schlafe sieben Stunden fest und tief!

00:25:34: Das ist mein Leben.

00:25:36: Deines wird natürlich anders aussehen.

00:25:39: Vielleicht kannst du nicht morgens ans Meer gehen, vielleicht beginnt deine Arbeit um sieben Uhr.

00:25:44: Vielleicht warten Kinder auf dich?

00:25:47: Darum geht es ja auch nicht!

00:25:49: Es geht darum herauszufinden an welchen Stellen Alkohol bisher zu deinem Alltag gehört hat und genau dort etwas Neues hinzusetzen – nicht irgendeine Pflicht Nicht noch etwas, das du erledigen musst.

00:26:07: Sondern etwas auf das du dich ehrlich freuen kannst!

00:26:12: Der dritte Baustein ist dein Umfeld und der kann besonders schwierig sein Denn jetzt geht es nicht mehr nur um dich.

00:26:22: Es geht um die Freunde, die dich immer wieder zum Trinken einladen Um den Partner, der weiterhin jeden Abend sein Glas Wein trinkt um Familienfeiern, auf denen Alkohol so selbstverständlich herumgereicht wird wie Brot zum Abendessen.

00:26:41: Du musst deshalb nicht gleich alle Menschen aus deinem Leben werfen!

00:26:47: Du musst dich auch nicht für immer zu Hause einschließen.

00:26:52: aber gerade am Anfang darfst du dich schützen.

00:26:56: Du darfst eine Einladung absagen.

00:26:59: Du kannst früher nach Hause gehen Du darfst sagen, ich trinke nicht mehr und zwar ohne Rechtfertigung.

00:27:08: Ohne lange Erklärung!

00:27:10: Und du brauchst Menschen bei denen du nicht kämpfen musst.

00:27:15: Menschen die deine Entscheidung respektieren.

00:27:20: Die dich nicht testen.

00:27:22: Die dir nicht ständig ein Glas unter die Nase halten und sagen hey eines wird doch wohl gehen denn dein Umfeld kann dich tragen Oder es kann dich jeden Tag wieder genau an die Tour führen, die du gerade verschlossen hast.

00:27:40: Vielleicht findest du diese Menschen in deiner Familie?

00:27:44: Vielleicht unter Freunden?

00:27:47: Vielleicht aber findest Du diese Menschen In einer Community mit anderen, die denselben Weg gehen wie du?

00:27:55: Hunderte solcher Menschen haben diesen Rückhalt bereits in unseren kostenlosen Facebook und Telegram Gruppen gefunden!

00:28:03: Und auch dich lade ich von Herzen dazu ein.

00:28:06: Die Links findest du unten in der Beschreibung.

00:28:10: Wichtig ist nur, bleib bitte mit Deine Entscheidung nicht allein!

00:28:15: Wenn Du diese drei Bausteine in dein Leben holst hast Du nicht einfach nur aufgehört zu trinken?

00:28:23: Du hast wieder angefangen zu leben und genau darum geht es bei Schritt Drei.

00:28:30: Du verzichtest nicht, du tauschst.

00:28:33: Du tauschst Wein gegen Schlaf, Bier gegen Energie, Sekt gegen Klarheit.

00:28:42: Den Kater gegen einen Morgen der wirklich wieder dir gehört und die Flasche gegen das echte Leben dahinter.

00:28:49: Durchschauen, entscheiden neue Leben.

00:28:52: fällt dir etwas dabei auf!

00:28:55: Das Wort Verzicht gehört in keinen dieser drei Schritte weil es dort auch nichts verloren hat.

00:29:02: Wenn dich diese Folge heute berührt hat, dann abonniere gerne unseren Podcast.

00:29:08: Hier erwarten Dich jede Woche neue Gedanken – ehrliche Impulse und Gespräche auf Augenhöhe rund um das Thema Alkohol und den Weg in ein freies, klares Leben!

00:29:23: Nicht von oben herab nicht belehrend sondern ehrlich menschlich der selbst sieben und dreißig Jahre lang viel zuviel getrunken hat.

00:29:37: Und heute seit über vier Jahren postlos glücklich lebt!

00:29:43: Ich teile diesen Weg mit dir, weil ich weiß wie schwer er manchmal sein kann – und weil ich dir zeigen möchte dass ein anderes Leben möglich ist.

00:29:54: Ein Leben mit mehr Klarheit, mehr Ruhe, mehr Würde.

00:30:00: also Lass uns gemeinsam die Handbremse des Lebens lösen und endlich das Leben führen, dass wir schon immer führen wollten bevor der Alkohol schleichend die Kontrolle übernommen hat.

00:30:17: Vielleicht hören wir uns ja schon in der nächsten Folge wieder!

00:30:20: Bis dahin wünsche ich dir einen Brustlos-Glücklichen Tag, dein Eduardo & das Brustloßglücklich Team.

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